Am Dienstag waren Neil und ich im SOS Kinderdorf Berlin-Moabit und haben unser Buch "Gans Einfach" vorgelesen. Es waren ungefähr 15 Kinder da und ungefähr 10 Erwachsene. Die Erzieher und der Leiter vom Kindergarten im SOS Kinderdorf, Thorsten Lückel, waren supernett zu uns und wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich bedanken, dass wir dort vorlesen durften. Die Kita ist ein wunderschöner Ort, ganz sonnig und es gibt einen großen Garten, in dem die Kinder spielen können. Die haben da sogar Hühner!
Unser Freund Caram, der am Dienstag mit bei der Lesung dabei war, hat uns netterweise ein Foto geschickt, auf dem ihr sehen könnt, wie Neil und ich vorgelesen haben.
(Alle Rechte am Bild und vielen Dank an: Caram Kapp)Die Kinder haben gaaaans viele Fragen gestellt. Sie waren zum Beispiel sehr besorgt, als sie gesehen haben, wie die bösen Gänseriche Ed, Harry und Blacky das Haus von Gänsemama Greta verwüstet haben. "Da hängt die Tür ja schief!" hat ein Mädchen gesagt. "Und wo sind jetzt die Guten, wenn die Bösen ihr Haus kaputt gemacht haben?" hat ein anderes Mädchen gefragt.
Besonders interessiert waren alle Kinder an dem Bild mit dem Fuchs, der vom schnellen Ed am Ende des Buches gejagt wird. "Warum ist da Wasser im Bild?" hat ein Mädchen gesagt, das Mädchen mit den vielen Zöpfchen. Und: "Warum weint der Fuchs?" Da musste ich lachen und sagen, "der weint doch gar nicht, der schwitzt, weil er wegrennt!"
Ich habe mit den Kindern auch darüber geredet, dass man, wenn man in einer schwierigen Situation ist (so wie unsere Gänse im Buch), man eine Lösung finden kann, indem man sich Hilfe von außen sucht. Das ist natürlich ein wichtiges Thema im SOS-Kinderdorf, in dem viele Kinder aus gans schwierigen Familiensituationen kommen. Das SOS-Kinderdorf ist für diese Kinder genauso wie Cousin Gabriel aus unserem Buch - ein Held, der hilft.
Das SOS-Kinderdorf hilft gans vielen Kindern in Deutschland, ein schönes Zuhause zu haben und lebt nur von Spenden. Da fragt ihr Euch bestimmt: "Was heißt das denn, lebt von Spenden?" Das heißt, dass Menschen, die ein bisschen mehr Geld haben, ein bisschen Geld an das SOS-Kinderdorf abgeben können, damit die vielen netten Menschen, die dort arbeiten, weiter auf all die Kinder, die sonst kein schönes Zuhause haben, aufpassen können. Und, im besten Fall, neue Hühner für den Kindergartengarten kaufen können. Man kann auch gans wenig spenden. Wenn zum Beispiel alle, die diesen Blog anklicken (und das sind schon viele hundert Menschen) jeder 2 oder 3 Euro an das SOS-Kinderdorf spenden, dann... kommen schon mehr als 1000 Euro zusammen! Wenn ihr hier klickt, könnt ihr spenden - das fände ich toll.
Am Ende habe ich fünf Bücher an das SOS Kinderdorf verschenkt, für die verschiedenen Kindergartengruppen. Die Kinder fanden das super! Und wir natürlich auch. Unsere Freundin Franzi hat auch ein Video gedreht, das bald auf diesem Blog zu sehen sein wird. Freut Euch schonmal drauf!
Bis dahin,
Eure Marieke
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